Von
der Sauchhütte (950m) geht man durch einen Buchenwald
zu der Vogelfangweide Roccolo Sauch. Diese liegt auf einem
grünen Hügel und besteht aus einem sorgsam zugeschnittenen,
runden, doppelten Säulengang aus Buchen und Fichten.
Wie alle Vogelfangweiden ist auch die von Sauch dafür
angelegt worden, in einer Gegend, wo viele Wandervögel
Station machen, diese ohne Waffen fangen zu können.
Von
hier aus geht man links in Richtung Croccola Pass auf
dem Forstweg Nr. 409 Zise - Ponciach weiter. Mit Leichtigkeit
erreicht man einen Hügel, von wo aus man nach rechts
auf dem sogenannten "Lapide (Stein) Weg" weitergeht.
Immer den Auszeichnungen Nr. 409 Zise - Ponciach folgend,
kommt man nach einem leichten Anstieg auf 1100 Meter Höhe.
Der Weg führt weiter durch die Buchen bis zur Ortschaft
Dagan (1170m).
Hier
verlässt man den Waldweg und geht auf der Forststrasse
weiter. Nach einem kurzem Gefälle biegt man an der
Kreuzung an der Alm Baita Fiorita nach links ab und geht
wieder auf einem Waldweg weiter. Nach kurzer Zeit erreicht
man einen Aussichtspunkt mit einem Kreuz, wo man die eindrucksvollen
Berge der Brentagruppe bewundern kann.
Der
Weg führt den Berg hinunter bis zur Alm Baita Val
Zorz (1135m) und biegt dort links ab. Man überquert
einen kleinen Bach und wird vom Gewieher der Pferde des
nahegelegenen Pferdehofes begleitet. Ein kurz ansteigender
Schotterweg führt zum Lago Santo (1208m), der in
einer Wassermulde liegt, die durch die Gletscher in der
Porphyr gegraben wurde. Der See ist 210 Meter lang, 180
Meter breit, 15 Meter tief und bietet zahlreichen Fischarten
ein Zuhause. Längs des Seeufers, im Schatten von
Buchen und Fichten, steht eine kleine Kirche, die von
den Alpenjägern aus Cembra gebaut wurde.