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Die Spuren des Dürer

      
 

Die Erdpyramiden von Segonzano

Die in ständiger Evolution befindlichen Erdpyramiden sind das Ergebnis von natürlichen Begleiterscheinungen. Sie zeigen sich an geneigten Oberflächen, aus Lehm-Sand-Kiesel-Porphyrstein-Ablagerungen bestehend.

Diese Moränenablagerungen sind aus der Zerbröckelung von Berggraten und -flanken geformt, die im Quartär durch die Bewegung der Gletscher vom Avisio zustande kam, d.h. vor ca. 50.000 Jahren als der Mensch auf der Erde in Erscheinung trat.

Der Rio Regnana hat die Moränenmasse, der Länge nach, an der Basis eingeschnitten. Die zahlreichen Wasserrinnen und Bäche, die von der Bergflanke zu Tal fließen, haben die Schuttmasse eingekerbt und sie so kammförmig in verschiedene Bereiche unterteilt. Dann schuf schließlich das Regenwasser eine unglaubliche Anzahl von Graten.

Natürlich endet die Erosion des Wassers, wenn der Einschnitt das Fundament erreicht, das in diesem Gebiet felsig ist (Porphyr).

Sind nun im Material dieser Grate Felsblöcke vorhanden, dann schützen diese das darunter befindliche Erdreich und das Wasser trägt die ungeschützte Bodenkrume fort und zersetzt sie. Die verjüngte Säule nimmt allmählich die Form einer Pyramide an.

 

 
 
  
Das Klösterle
Die Römerbrücke
Die Mühle
Die Kastanienbäume
Die Erdpyramiden von Segonzano
Das Schloss von Segonzano
 
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