Die
in ständiger Evolution befindlichen Erdpyramiden
sind das Ergebnis von natürlichen Begleiterscheinungen.
Sie zeigen sich an geneigten Oberflächen, aus
Lehm-Sand-Kiesel-Porphyrstein-Ablagerungen bestehend.
Diese
Moränenablagerungen sind aus der Zerbröckelung
von Berggraten und -flanken geformt, die im Quartär
durch die Bewegung der Gletscher vom Avisio zustande kam,
d.h. vor ca. 50.000 Jahren als der Mensch auf der Erde
in Erscheinung trat.
Der
Rio Regnana hat die Moränenmasse, der Länge
nach, an der Basis eingeschnitten. Die zahlreichen Wasserrinnen
und Bäche, die von der Bergflanke zu Tal fließen,
haben die Schuttmasse eingekerbt und sie so kammförmig
in verschiedene Bereiche unterteilt. Dann schuf schließlich
das Regenwasser eine unglaubliche Anzahl von Graten.
Natürlich
endet die Erosion des Wassers, wenn der Einschnitt das
Fundament erreicht, das in diesem Gebiet felsig ist (Porphyr).
Sind
nun im Material dieser Grate Felsblöcke vorhanden,
dann schützen diese das darunter befindliche
Erdreich und das Wasser trägt die ungeschützte
Bodenkrume fort und zersetzt sie. Die verjüngte Säule
nimmt allmählich die Form einer Pyramide an.