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Das
Schloss von Segonzano
Das
Schloss von Segonzano wurde im Mittelalter von Rudolf Scancio
auf Geheiss des Bishofs Friedrich Vanga gebaut. Danach ging
der Besitz nacheinander auf die Familien Rottenburg und
Leichtenstein, auf den Bischof Bernard Clesio von Trient
und schliesslich auf den Baron Giovanni Battista von Prato
über, dessen Nachkommen noch heute im Besitz des Schlosses
sind.
Die
Anlage wurde im Jahr 1796 von französischen Truppen
unter Napoleon nach der berühmten Schlacht von Segonzano
geplündert und in Brand gesetzt.
Anschliessend
wurde die Steine der Ruine zum Grossteil von den Bewohnern
der Gegend abgetragen, um nach der verherrenden Hochwasserkatastrophe
im Jahre 1882 die stark beschädigten Häuser wieder
aufzubauen.
[Links
die Aquarelle von Albrecht Dürer aus dem Jahr 1494
und rechts die heutigen Überreste des Schlosses von
Segonzano aus der gleichen Perspektive wie der Künstler]
Die
mächtigen Ruinen des Schlosses stehen noch heute an
der natürlichen Übergangsstelle zwischen den beiden
Ufern. Der sogenannte "römische" Turm oder
"Gefängnisturm" ist in den umliegenden Gemeinden
immer noch Anlass zu Legenden und Erzählungen, die
an die besseren Zeiten seiner Vergangenheit zwischen dem
14. und 15. Jahrhundert erinnern.

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